Das Gedächtnis des Wassers

... ein spektakulärer Fall von Wissenschaftszensur!

Michael Schiff

Verlag Zweitausendeins

DM: 25,00

ISBN: 3-86450-220-8

 

Nach Luc Bürgins Buch „Irrtümer der Wissenschaft“ - „Wissenschaftszensur ohne Grenzen“ ist ein weiteres Werk über die weltweite und häufig angewandte „Wissenschaftszensur“ auf den Markt gekommen. Michael Schiffs Buch beschäftigt sich mit einem Sonderthema innerhalb der Biologie/Physik/Chemie und der Medizin (Homöopathie): „Das Gedächtnis des Wassers“ - hat die molekulare Struktur von Wasser tatsächlich ein „Gedächtnis“ an Kontakte mit anderen Substanzen und vermag sie diese Information weiterzugeben, obwohl der Kontaktstoff nicht mehr vorhanden ist?! Dies klingt auf den ersten Blick doch sehr unwissenschaftlich und man ist geneigt dem Autor doch ein wenig am Verstand zu zweifeln. Jedoch stellt sich die Wirklichkeit oft anders dar, als man dies zu Anfang vermutet hätte. Sicherlich, der Bereich der sog. „Parawissenschaften“ ist Neuland und Erkenntnisse in den einzelnen Fachdisziplinen setzen sich nur schwer durch, jedoch gilt es zuerst alles aufmerksam und möglichst vorurteilsfrei (es wäre schön, wenn dies immer möglich wäre...) zu begutachten und dann erst zu bewerten. Nicht umgekehrt, wie es doch nur allzu häufig geschieht!

 

Was hält eigentlich „feste“ Materie zusammen - landläufig gilt ein fester Stoff (z.B. ein Stück Eisen) auch als fest - dies ist er aber nicht! Wenn sich die Teilchen innerhalb des Stoffes nur berühren, warum streben sie dann nicht wieder auseinander? Selbst Glas ist nicht fest, sondern fließt innerhalb eines großen Zeitquantums einfach weg... Für menschliche Augen nicht sichtbar - aber doch meßbar! Die Physik vermag heute nur das Verhalten und die Bewegung von Gasen befriedigend zu erklären, bei festen Körpern dagegen tun sich noch immer große Lücken in den Erklärungsmodellen auf. Die Frage: „Warum ist das eigentlich so?“ ist sicherlich in bestimmten Bereichen der Wissenschaften eine der unangenehmsten Formulierungen, welche nur widerwillig zur Kenntnis genommen wird!

 

Ich bekam vor ca. 12 Jahren einmal von einem sehr guten Freund ein Buch in die Hand mit dem Titel „Der Geist der Materie“. Während der ersten 100 Seiten hätte ich das Buch am liebsten wieder zurückgegeben, doch danach hatte ich plötzlich den Einblick in eine Thematik welche noch heute als „Unsinn“ und „Humbug“ bezeichnet wird. Doch wer von uns kann sich wirklich ganz sicher sein, daß das was er sieht und erlebt tatsächlich die letzte Wahrheit darstellt! Wir sollten kritisch sein, wir sollten Vorurteile haben, wir sollten „Neues“ zuerst einmal genauestens unter die Lupe nehmen, doch prüfen sollten wir! Geben wir dem „Neuen“ immer eine Chance, sonst bahnt sich das Neue nämlich den Weg ohne uns, wenn es die Wahrheit repräsentiert.

 

Das Buch von Michel Schiff über die besondere Form, Funktion und Wirkungsweise von einem (doch nicht so) alltäglichen Stoff wie Wasser, ist einer genaueren Betrachtung wert. Man wird sich sicherlich an einige neue Sichtweisen gewöhnen müssen, aber wer ist den schon über Nacht schlauer geworden... Wer sich mit den Bereichen der Wissenschaften kritisch auseinandersetzen möchte, dem sein dieses Buch sehr empfohlen!