B A A L B E K

Die Terrasse von Baalbek (Ba'labakk) ist das erste mal in assyrischen Quellen um das Jahr 804 v.Zw. erwähnt worden. Zweifellos ist die Terrasse von Baalbek wesentlich älter. Gelegen in der BEKA Ebene im Osten des heutigen Libanon, stellt Sie wohl eines der größten Rätsel der Menschheit dar, besonders wohl für Dipl. Ing's.

An der Basisterrasse sind Steine sichtbar von nahezu unglaublicher Größe. Die Ausmaße dieser Steine bewegt sich ca. bei 19 x 4,2 x 4 Metern. In den etwa 1,5 km. entfernten Steinbrüchen liegen noch mehrere dieser gewaltigen Quader, teilweise fertig gestellt, herum.

Der russische Ethnologe Modest M. Agrest ist der Ansicht, hierbei handele es sich um eine Start- bzw. Landeplattform für Raumschiffe.

Von der Plattform selbst ist allerdings nicht viel sichtbar, da verschiedene Kulturen Sie als Bauplattform für ihre Monumente gebrauchten.

Die Assyrer ebenso wie die Griechen und die Römer bauten auf der gewaltigen Plattform ihre Tempel.

Legenden der Assyrer bezeichnen Baalbek als die älteste Stadt der Welt. Der bibl. Kain soll sie erbaut haben, als er Zuflucht suchte vor dem Zorne Gottes.

Diese Bauwerke also erbaut zu Zeiten Nimrod`s (nach Legenden) übertreffen alles auf der Welt je errichtete. Die Terrasse besteht aus vielen Blöcken, wovon jeder über 2.000 to. wiegt. Parallelen zu den Bauwerken in Bolivien (Puma Punku) oder Sacsayhuamans in Peru sind gestattet und springen geradezu ins Auge (Passgenauigkeit bis zum letzten Millimeter).

Wollen wir uns also den interessanten Blöcken in Baalbek zuwenden. Insbesondere dem Stein des Südens oder wie er auch noch genannt wird : "MIDI o. Stein der Schwangeren" .

Der Stein des Südens liegt etwas außerhalb des Steinbruches welcher ca. 1,5 km. vom Tempel entfernt ist. Wobei uns natürlich nur die Basis der Tempel interessiert .Der Stein ist teilweise eingesunken ( resultierend aus seinem Gewicht und dem Untergrund ). Hadschar el Guble , wie er bei den Einheimischen heißt , muß wohl als ein Meisterwerk der Transportkunst bezeichnet werden. Wie transportiert man einen Stein von den Ausmaßen : 4,33 x 4,60 x 21,36 m. und einem Gewicht von mind. 2.000.000. kg. über eine Strecke von ca. 1500 m. ? 

Holzrollen ? - kompletter Unsinn, bei diesem Gewicht wird jedes Holz sofort zerquetscht. Außerdem war und ist Holz in dieser Region kostbar. Die wenigen vorhandenen Dattelpalmen würde man nie fällen, den Sie dienen der Ernährung. Herangeschafftes Holz wurde nie entdeckt. 

Schlitten ? - Auch hier das Problem des Gewichtes, 2.000.000 kg. würde jedes Holz sofort zerquetschen. Außerdem war und ist Holz in dieser Region kostbar. Die wenigen vorhandenen Dattelpalmen würde man nie fällen, den Sie dienen der Ernährung. Herangeschafftes Holz wurde nie entdeckt.

Eine schiefe Ebene bzw. Sandbahnen scheiden genauso gut aus bei einer Betrachtung von Masse und Gewicht müssten annähernd 40.000 Personen schwerste Arbeit verrichten um diesen Stein event. nur ein Stückchen zu bewegen .

Ein Gleiten des Steines ist absolut unsinnig - den jeder kennt das Gesetz der Trägheit der Masse - so ein Stein könnte dann weder gesteuert werden noch ist voraus zu sehen ob er nicht sofort in den Sand dank seiner Masse wieder einsinkt.

Gestoppt werden könnte ein sich bewegender 2.000.000 kg. schwerer Stein , nicht einmal von 80.000 Personen .

Wobei man sich bitte schon bei 40.000 Personen - doch einmal die Masse der Menschen vorstellen möge - wie sieht dies dann wohl erst bei 80.000 Menschen aus...

Auch die Theorie einiger Kollegen , daß zu dem fraglichen Zeitpunkt es RIESEN im Zweistromland gegeben habe - die sogenannten Recken der Urzeit - siehe das Kebra Negest , das äthiopische Königsbuch. Ebenso in den Apokryphen des Baruch oder sumerischen Überlieferungen, dem berühmten Gilgamesch - Epos , übersehen dabei, daß Riesen von einem beschriebenen Ausmaß/Größe von Elf Ellen ( ca. 5,5 m. ) und einer Brustbreite von ca. 2 m. - die Steine , insbesondere den Stein des Südens auch nicht bewegen können, geschweige denn, alles Millimeter genau einzupassen.

Selbst die in Sasnych ( 6 km. von Safita in Syrien ) gefundenen Werkzeuge von überdimensionaler Größe :

- Faustkeile von 3,8 kg. Gewicht bis zu 5,2 kg. Gewicht und den Ausmaßen : 32 cm. lang und 28 cm. breit können zur Bearbeitung nur schwerlich gedient haben - man stelle sich nur die Dauer der Arbeit vor - einen einzigen Block von Ausmaßen der Basisterrasse in Baalbek herzustellen.

Selbst der französische Delegierte der Prähistorischen Gesellschaft Dr. Louis Burkhalter ist sich zwar der Existenz von Riesen in der Acheulden Epoche im klaren, jedoch für den Bau der Basisterrasse in Baalbek hat auch er keine vernünftige wissenschaftliche Erklärung parat.

In unserer heutigen so hochtechnisierten Zeit, wo dem Menschen so vieles Unglaubliches möglich erscheint und die Wissenschaft ebenso wie die Technik Entwicklungen macht die sicherlich atemberaubend sind, ist es doch verwunderlich wenn man sich eingestehen muß, daß ein vorzeitliches Volk eine bis heute unerreichte technische Meisterleistung vollbracht hat.

Ich selbst habe mich bei einem studiertem Fachmann darüber erkundigt in welcher Weise man heute mit dem Rätsel Baalbek verfahren würde.

Die Quintessenz aus dem Gespräch war allerdings alles andere als erfreulich . Zumal er mich als erstes unglaubwürdig ansah, als ich ihm erklärte , daß ich beabsichtige einen 2.000 Tonnen schweren Stein zu bewegen und zu transportieren - über eine Distanz von mind. 1,5 km. .

Das Ergebnis vorweg - ein Transport ist mit den heutigen technischen Möglichkeiten ausgeschlossen.

Da die Gefahr bestünde , daß bei einem einzigen Fehler der Stein zerbricht oder sich gefährliche Risse bilden könnten.

Um den Stein überhaupt zu transportieren benötigte man als erstes einen geeigneten Untergrund - auf gar keinen Fall SAND ! Durch das enorme Gewicht ist auch eine normale Straße nicht geeignet. Das Fahrzeug für den Transport ist fast unmöglich zu bauen da durch das Gewicht des Steines sämtliches Material vollkommen überansprucht wäre. Unter gewissen Voraussetzungen könnte man allerdings den Stein anheben , aber auch wirklich nur anheben. Mit Hilfe von hydraulischen Stempeln die computergesteuert zusammengeschaltet sind, wäre eine geringe Anhebung des Steines möglich .

Die hydraulischen Stempel benötigen dafür aber einen besonderen Untergrund . Zusammengeschaltet durch einen Computer würde dann jeder der Stempel ( ca. 20 Stk. ) einen Teil des Gewichtes übernehmen. Doch der geringste Fehler in den komplizierten Berechnungen oder ein Ausfall einiger Stempel - und der Stein zerbricht.

Bei dem Bau einiger der größten Staudämme wurden allerdings Lasten bewegt, welche sich in den o.g. Größenordnungen bewegen. Sie wurden allerdings nicht transportiert sondern nur angehoben und stückweise versetzt. Der technische Aufwand war, wie ich es schon vorher beschrieben haben, enorm !

Doch damals gab es keine hydraulischen Stempel , Computer oder Schwerlastkräne...